Naturschutz-Akademie Hessen

Naturschutz-Akademie Hessen

Bitte keine Tierwaisen aufnehmen!

Im Frühjahr und Sommer passiert es immer wieder, dass wir verwaiste und offenbar hilflose junge Wildtiere finden. Meist sind es Jungvögel, die am Boden hocken, aber auch Rehkitze oder junge Feldhasen können wir beim Spaziergang in der Natur finden. Denkbar ist auch die Begegnung mit einem kleinen Igel oder anderen Jungtieren.
Schnell sind wir dann bereit, den anscheinend verlassenen Tieren zu helfen, indem wir sie aufnehmen und an einen sicheren Ort verbringen. mehr

Achtung: geänderte Anfahrt zur NAH!

Wegen umfangreicher Straßenbauarbeiten ist die übliche Anfahrt zur NAH über die Bergstraße vom 3. Juni bis voraussichtlich Ende Juli gesperrt. Es ist nicht mehr möglich, über die Bergstraße in diesen Teil der Friedenstraße einzufahren. Als Übergangslösung ist jedoch die Einbahnstraßenregelung am Ende der Friedenstraße aufgehoben worden. Sie können daher, wenn Sie per PKW anreisen, die NAH über Frankfurter Straße, Lessingstraße und Uhlandstraße erreichen.
Dies bedeutet beispielsweise, wenn Sie die Autobahn in Wetzlar Süd verlassen, dass Sie einige hundert Meter nach dem Kreisverkehr bei Leica nicht rechts, sondern links in die Frankfurter Straße abbiegen müssen.
Eine Anfahrtskizze können Sie hier [586 KB] laden. Die Einfahrtrichtung in die Friedenstraße ist dort mit einem grünen Pfeil gekennzeichnet. Der Parkplatz der NAH kann aus dieser Richtung angesteuert werden.

Abschluss der Naturschutz-Erlebnistage

Den Abschluss der diesjährigen Naturschutz-Erlebnistage bildete eine Wanderung in der sogenannten Lahnschlinge zwischen Wetzlar und Gießen. Die Veranstaltung war von der NAH, der Naturlandstiftung und der Stadt Wetzlar organisiert worden. NAH-Leiter Albert Langsdorf begründete die Naturschutz-Erlebnistage als "Beitrag gegen die ‚Wissenserosion‘ in großen Teilen der Bevölkerung, wenn es um die heimische Flora und Fauna sowie um ökologische Zusammenhänge geht".

Großer Andrang bei der FÖJ-Info- und Kontaktbörse

Der Trend zeichnet sich schon länger ab: Jahr für Jahr steigt die Zahl der Bewerbungen für einen Platz im Freiwilligen Ökologischen Jahr. Entsprechend herrschte großer Andrang bei der Info- und Kontaktbörse, die das FÖJ-Team im Seminargebäude der NAH veranstaltete. Über 60 Einsatzstellen hatten Stände aufgebaut und waren mit ihren Betreuern und den aktuellen FÖJ-Teilnehmer/-innen vertreten. Sie boten den mehr als 130 jungen Leuten, die ihre Teilnahme angemeldet hatten, sowie einer großen Zahl von spontan angereisten Interessenten auch fortgeschrittenen Alters die bestmögliche Grundlage, sich zu informieren und erste Kontakte zu knüpfen.
Mit der Veranstaltung startete das Platzvergabeverfahren für das FÖJ 2016/2017. Bewerbungen sind weiterhin möglich. Nähere Informationen gibt es auf der Homepage des FÖJ-Teams.

NAH-Bildungsprogramm 2016

Das Bildungsprogramm 2016 der Naturschutz-Akademie Hessen ist jetzt komplett und steht Ihnen in einer Version zum Ausdrucken auf A4 hier zur Verfügung. Zusammen mit den üblichen näheren Angaben werden die einzelnen Veranstaltungen ab sofort nach und nach in unseren Veranstaltungskalender eingestellt.

Der Buntspecht - "Zimmermann des Waldes"

Ein lautes, hölzernes Trommelsignal durchdringt alljährlich den Winter- und Frühlingswald. Verantwortlich dafür ist der Buntspecht (Dendrocopos major), der mit etwa 20 Schlägen pro Sekunde einen Baumstamm mit seinem kräftigen Schnabel bearbeitet. mehr

NAH-Seminare rund um Obstwiese und Obst in 2016

Biologische Vielfalt ist unsere Lebensgrundlage und bedeutet Lebensqualität. Die Biodiversität von Obstwiesen ist in Mitteleuropa einzigartig. Dabei spielen nicht nur Tiere und Pflanzen eine wichtige Rolle, sondern auch die genetische Vielfalt der Obstarten und -sorten. Fruchtsorten müssen nicht importiert werden, sie wachsen auf unseren heimischen Streuobstwiesen oder in Hausgärten. mehr

Alte Bäume - Ikonen der Natur

Welcher Naturfreund kennt sie nicht, die alten, knorrigen und bizarren Baumrecken, denen wir mitunter begegnen? Als stumme Zeugen unserer Kulturgeschichte haben sie oftmals Jahrhunderte überdauert. Sie überlebten Kriege und Revolutionen und trotzen noch heute den Unbilden der Witterung. mehr

FÖJ-Landessprecher neu gewählt

Anke Peters, Daniel Steinhardt und Inja van der Linden vertreten künftig als hessische Landessprecher etwa 140 FÖJ-Teilnehmer/-innen. Bei einer Tagung in der NAH wählten die Sprecher der FÖJ-Gruppen aller drei hessichen FÖJ-Träger - außer der NAH sind dies das Diakonische Werk und Volunta - sie in dieses Amt. Anschließend berieten alle gemeinsam, welchen Aufgaben sie sich widmen möchten, um das Freiwillige Ökologische Jahr weiter voran zu bringen. Die neuen Sprecher werden ihre hessischen Mitteilnehmer/-innen erstmals Mitte November bei der Bundesdelegiertenkonferenz repräsentieren.

Prächtiges Wetter lockte zum Apfelmarkt in die NAH

Zur Eröffnung des traditionellen Apfelmarkts erinnerte Wetzlars Oberbürgermeister Wolfram Dette als Vorsitzender des Naturschutz-Zentrums Hessen e. V. daran, dass der Ausgangspunkt für das Zentrum vor 40 Jahren ein Kreisobstlehrgarten gewesen war, und dankte dem Land Hessen für die Unterstützung, die eine kontinuierliche Entwicklung ermöglicht habe. Horst Ryba, 1. Vorsitzender der Naturland-Stiftung Lahn-Dill-Kreis, verlieh Martin Lugauer für die Lokalredaktion der Wetzlarer Neuen Zeitung das Goldene Rebhuhn. Die Redaktion, so Ryba, habe sich um den Naturschutz verdient gemacht, indem sie die Stiftung mit großem Engagement journalistisch begleitet und den Bürgern Naturschutz-Themen vermittelt habe.

Start des ZNL-Lehrgangs Hoher Vogelsberg

Am Hoherodskopf startete der Lehrgang „Zertifizierte/r Natur- und Landschaftsführer/-in für den Naturraum und die Vulkanregion Vogelsberg", den
der Naturpark Hoher Vogelsberg gemeinsam mit der Naturschutz-Akademie Hessen konzipierte. Interessierte Personen aus der Region bekommen das theoretische und praktische „Handwerkszeug“, um Informationen und Erlebnisse kundig, engagiert und vielseitig zu gestalten und gleichzeitig den Schutz der Vulkanregion Vogelsberg zu wahren. mehr

Der Feldahorn - Baum des Jahres 2015

Nach dem Spitzahorn (1995) und dem Bergahorn (2009) ist nun unsere dritte einheimische Ahornart - der Feldahorn - zum „Baum des Jahres 2015“ ausgerufen worden.
Der Feldahorn (Acer campestre L.) – auch „Maßholder“ genannt - hat nie die forstliche Bedeutung der beiden anderen Arten erlangt. Auch ist er weniger im Wald anzutreffen, sondern eher an den Waldrändern, in Feldgehölzen oder an Gewässern. Mit Wuchshöhen von etwa 10 – 14 m zählt der Feldahorn zu den sog. „Bäumen 2. Ordnung“, die nicht die Höhen der eigentlichen Waldbäume erreichen. Sein maximales Alter wird mit etwa 100 Jahren angegeben. mehr

Biologische Vielfalt im Garten - wie geht das?

In der NAH findet am 8. August die Auftaktveranstaltung einer Veranstaltungsreihe zum Thema „Biologische Vielfalt im Garten“ statt. Das Hauptaugenmerk der Reihe liegt auf der Vermittlung von verschiedenen Praktiken des biologischen Gärtnerns, die jeder im eigenen Garten anwenden kann. mehr

FÖJ, FSJ und ein Insektenhotel

Im Zuge eines Gemeinschaftsprojektes der beiden FÖJlerinnen der Naturschutz-Akademie Hessen und des FSJlers im Wetzlarer Kletterzentrum „Cube“ entstand Anfang Juli ein kleines Heim für Insekten. mehr

Streuobstwiesen-Schützer gesucht!

Ökologisch von großer Bedeutung und kulturhistorisch eine Besonderheit: Hessische Streuobstwiesen verdienen besonderen Schutz. Zahlreiche Streuobstwiesenbesitzer, aber auch Verbände und Initiativen investieren viel Zeit und Mühe in den Erhalt und die Pflege dieser Wiesen. Mit der Auszeichnung „Goldener Apfel 2015“ möchte die Naturschutz-Akademie Hessen gemeinsam mit der MGH Gutes aus Hessen GmbH und dem Verband der Hessischen Apfelwein- und Fruchtsaft-Keltereien e. V. auch in diesem Jahr wieder eine oder mehrere Personen ehren, die sich rund um den Schutz der Streuobstwiesen und deren Produkte besonders verdient gemacht haben.

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Wilde Gärten

Der Sommer hat begonnen und täglich werden Arbeiten in zahllosen deutschen Gärten verrichtet. Rasenflächen werden gemäht, Blumenbeete und der Nutzgarten werden gestaltet und gepflegt. Häufig entsteht dabei ein aufgeräumter und sauberer Garten, der in den Augen vieler Gartenbesitzer ordentlich wirkt, weil kein Wildkraut, kein totes Holz und kein Stein die Harmonie stört. Doch für viele Wildtiere, die gerne auch in unseren Siedlungsbereichen leben, sind derartige Gärten unattraktiv, weil es an Nahrung, Deckung und Brutraum fehlt. mehr

FÖJ-Teilnehmende stellen Projekte vor

Bei ihrem vierten Seminar, das alle Gruppen der NAH gemeinsam in Wetzlar absolvierten, stellten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre FÖJ-Projekte vor. Auch in diesem Jahr zeigten sie eine große fachliche Bandbreite und offenbarten viel Einfallsreichtum. mehr

10. Hessische Naturschutz-Erlebnistage 2015

Natur erleben - das ist Programm vom 2. bis zum 10. Mai: Bei 170 Veranstaltungen in ganz Hessen können Familien und alle Interessierten die Natur und naturkundliche Besonderheiten unter fachkundiger Anleitung erleben. Die Naturschutz-Erlebnistage Hessen - NET bieten Naturfreunden die Möglichkeit, die ganze Faszination der Natur kennen zu lernen. Weitere Informationen finden Sie auf der NET-Internetseite .

Der Ziegenmelker braucht Hilfe

Nach der Bewertung des Erhaltungszustands der hessischen Brutvogelarten, bei der die Parameter „aktuelles natürliches Verbreitungsgebiet“, „Population“, „Habitat der Art“ und „Zukunftsaussichten“ berücksichtigt werden, haben die meisten Arten einen schlechten oder ungünstigen Erhaltungszustand. Auch der Ziegenmelker ist stark bedroht, in Südhessen gibt es derzeit noch zwischen 30 und 50 Reviere. Er ist mit seinem braun-grauem Gefieder gut getarnt und auch nachts oder in der Dämmerung aktiv. mehr

Umweltverträgliche kommunale Nachtbeleuchtung

Die ständig verbesserte Entwicklung von LED-Lampen lässt hessische Kommune hoffen, Kosten zu sparen und gleichzeitig noch mehr für die Umwelt zu tun. Dennoch ist bei der Umrüstung eine unabhängige und gewissenhafte Auswahl von Leuchten und Lampen notwendig. So die Empfehlungen der Experten-Tagung in Kooperation mit dem Hessischen Städte- und Gemeindebund in der Naturschutz-Akademie Hessen. Helles Licht mit hohem Blaulichtanteil kann die Gesundheit von Menschen und Tieren schädigen. mehr ...

Wildbienenexperte Dr. Paul Westrich in der NAH

Dr. Paul Westrich, der seit über 40 Jahren die heimischen Wildbienen erforscht und darüber auch reich bebilderte Bücher verfasst hat, gibt am 26. März 2015 ab 15.00 Uhr im Seminargebäude der NAH einen Einblick in die faszinierende Vielfalt der Formen, Farben und Lebensweisen der nächsten Verwandten unserer Honigbiene. Unter dem Titel „Von Baumeistern, Blumenschläfern und Pollensammlern. Eine Reise in die faszinierende Welt der Wildbienen“ werden anhand besonders anschaulicher Beispiele Verhalten, Nistweisen und Baumaterialien dargestellt. mehr

Tag der offenen Gartenpforte in der NAH

Am Sonntag, den 19. Juni lädt die NAH zum "Tag der offenen Gartentür" ein. Von 11 - 17 Uhr können Interessierte den Garten und die Bewirtschaftungsweise kennenlernen. Auch der daran anschließende Naturerlebnisgarten der NAH ist sehenswert und lädt zum Verweilen ein.

Hier ist für Menschen jeden Alters etwas dabei! Nutzen Sie den Ausflug ins Grüne und lassen Sie sich Ihre Fragen rund um das Thema "biologisches Gärtnern" von unseren Gartenexperten vor Ort beantworten. Außerdem wird es Gelegenheit geben, kleine Insektenunterschlüpfe zum Mitnehmen für den eigenen Garten anzufertigen. Für kleine Snacks und Getränke ist gesorgt.
Der Bauerngarten der Naturschutz-Akademie, malerisch am Rande der großen Obstwiese und des Naturerlebnisgartens gelegen, bietet Anregungen für jeden Gartenfreund. Der Kernbereich des Gartens ist angelegt wie ein klassischer Klosterga-ten mit vier Feldern und Blumenbeeten am Rand. Dies gibt ihm seine traditionelle Struktur und dient der Fruchtfolgeplanung. Außerdem findet man viele besondere Gestaltungselemente, wie z.B. Kräuterspirale, Hoch- und Hügelbeete und eine Trockensteinmauer. Hier kann man sich für die eigene Gartengestaltung inspirieren lassen.