Naturschutz-Akademie Hessen

Naturschutz-Akademie Hessen

Honig und Gesundheit

Fast 50 Interessierte wollten in der NAH erfahren, was alles in unseren heimischen Honigen steckt und wie Honig helfen kann, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
Neben einem Kurzvortrag vom Vorsitzenden des Imkervereins Wetzlar e.V., Thomas Poetsch, erwartete die Teilnehmer eine Honigverkostung. Zahlreiche Vereinsmitglieder brachten dazu ihre eigenen Erzeugnisse mit. mehr

Wilde Früchtchen ...

… reifen nun zunehmend in der Natur und erfreuen uns durch ihre Farben- und Formenvielfalt und je nach Art auch durch ihren feinen Geschmack! Die Rede ist von unseren einheimischen Strauch- und Baumfrüchten, die ab August bis in den Herbst hinein wachsen. mehr

Einblicke in die Permakultur

Über 40 Teilnehmer erhielten in der NAH einen ersten Einblick in die ethischen Hintergründe und die Gestaltungsprinzipien der Permakultur.
Das ist eine Methode, zukunftsfähige Lebensräume zu gestalten, die die Bedürfnisse von Mensch und Natur erfüllen. Sie vereint traditionelles Wissen und Erkenntnisse der Ökosystem- und Agrarforschung. mehr

Netzwerk Schulgärten in Hessen

Das "Netzwerk Schulgärten in Hessen" befindet sich seit letztem Jahr im Aufbau und hat schon mehr als 100 Mitglieder aus Schulen in ganz Hessen. Lehrkräften und weiteren an Schulgartenarbeit Interessierten wird ein regelmäßiger Rundbrief, Erfahrungsaustausch, Fortbildungen und zukünftig auch Beratung sowie Öffentlichkeitsarbeit für die Schulgartenidee angeboten.
Weitere Informationen zum Netzwerk und wie man daran teilhaben kann finden Sie auf unserer Schulgartenseite.
Aktuell möchten wir auf die Fortbildung „Schulgarten 3.0“ am 30. August 2018 auf der Landesgartenschau Bad Schwalbach aufmerksam machen. Das Programm mit Anmeldeabschnitt finden Sie hier.
Den Wert der Schulgartenarbeit für Persönlichkeitsentwicklung und die Anforderungen an eine zeitgemäße Bildung haben bereits die führenden Pädagogen der vorangegangenen Jahrhunderte erkannt. Im Artikel „Das Gärtnerische in der Pädagogik – Pädagogik im Garten“ gibt Dr. Inge Schenk einen Überblick über die Geschichte der Schulgärten und die Beziehung von Garten und Pädagogik. Dr. Inge Schenk ist Gründerin der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten BAGS und hat sich in ihrer Zeit als Geschäftsführerin und Generalsekretärin der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. ganz besonders für die Schulgartenidee engagiert.

"Honigbienen für Kids" in der NAH

Im Rahmen der Ferienspiele der Stadt Wetzlar kamen Jungen und Mädchen im Alter von 9 - 11 Jahren in der NAH zusammen, um die Honigbiene kennenzulernen. Unter besten Bedingungen führten Thomas und Christiane Poetsch vom Imkerverein Wetzlar durch den Vormittag. Los ging es mit einer kurzen theoretischen Einführung in die Welt der Bienen. mehr

Gewässerzustand aktuell

Nach dem im Juli 2018 veröffentlichten Wasserreport der EU-Umweltagentur befinden sich die deutschen Gewässer in einem besorgniserregenden Zustand. Nur etwa 8 % der Gewässer sind dem Bericht zufolge in einer guten ökologischen Verfassung.
Die Rote Liste der gefährdeten Biotoptypen weist mehr als 60 % der Feuchtgebiete als akut gefährdet bzw. als „von völliger Vernichtung bedroht‟ aus. Dies betrifft z. B. Seen, Moore und Feuchtwiesen. Auch das Umweltbundesamt meldet für ca. 70 % der Gewässer einen mäßigen bis schlechten ökologischen Zustand. Damit sei die vor zehn Jahren verabschiedete „Nationale Strategie zur Biologischen Vielfalt‟ zumindest bei den Gewässern weitgehend wirkungslos geblieben. Überdies seien auch die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtinie nicht erreicht worden. mehr

Bambis Hochzeit

Nein, hier wird nicht das neueste Disney-Werk vorgestellt, sondern unsere häufigste Schalenwildart, das Reh. Im Juli und August werden die aufmerksamen Naturfreundinnen und Naturfreunde unsere kleinste Hirschart öfter beobachten können. Denn in diese Monate fällt die Paarungszeit der Rehe, die dann auch am Tage in Wald und Flur sehr aktiv sind. Besonders auffällig sind die meist kreis- oder achtförmigen Bewegungsmuster, die entstehen, wenn der Bock seine Ricke vor sich hertreibt. mehr

Vielfältige FÖJ-Projekte

Neben der Routinearbeit beschäftigen sich unsere aktuell etwa 70 FÖJ-Teilnehmer/-innen mit Projekten, die sie sich selbst ausgedacht und mit ihren Einsatzstellen abgestimmt haben. Darunter finden sich Projekte wie ein Neophytengarten, die Erfassung seltener Arten im Odenwaldkreis, ein Tierschutz-Kompetenzzentrum und ein Themenrucksack Wasser.
Auf einem gemeinsamen Seminar in Wetzlar haben nun alle Teilnehmer/-innen ihre Projekte vorgestellt und die ihrer Meinung nach besten ausgewählt. Sehen Sie selbst!

Die "Mutter des Waldes"

So nennen sie viele Förster fast ehrfurchtsvoll. Die Rede ist von dem hessischen Charakterbaum schlechthin, der Buche. Mit 31 % ist sie die Hauptbaumart in unserem sehr waldreichen Hessen. Hier findet sie optimale Wuchsbedingungen, sowohl in reinen Buchenbeständen als auch in Mischwäldern. Ohne den Eingriff des Menschen wäre das ganze Hessenland – bis auf wenige Grenzstandorte (etwa zu feuchte Bereiche) – ausschließlich von Buchenwäldern bedeckt. Vegetationskundler bezeichnen diese Endstufe der Sukzession auch als Klimax- oder Schlusswaldgesellschaft. mehr

"Mehr Bienen braucht das Land!"

Rund 70 aktive Imker und Interessierte kamen zur Veranstaltung „Mehr Bienen braucht das Land“ in die Naturschutz-Akademie Hessen (NAH), die sich mit dem Thema „Völkervermehrung von Honigbienen“ beschäftigte. Zum ersten Mal konnte an diesem Tag der im Außenbereich im Naturlehrgebiet der NAH neu geschaffene Bereich zur Haltung und Demonstration von Honig- und Wildbienen eingesetzt werden. mehr

Der Große Fuchs

Nein, hier geht es nicht um ein besonders stattliches Exemplar eines Rotfuchses, sondern um den von der „BUND-NRW-Naturschutzstiftung‟ gekürten „Schmetterling des Jahres 2018‟.
Der Große Fuchs (Nymphalis polychloros) ist ein Tagfalter aus der Familie der Edelfalter, zu der auch so bekannte Arten wie der Admiral oder das Tagpfauenauge gehören. Leider ist er nicht mehr so häufig anzutreffen wie diese Arten, sondern in seinem Bestand gefährdet. Er ist relativ groß und ein durchaus auffälliger Schmetterling, der im Aussehen dem – sehr häufig vorkommenden - „Kleinen Fuchs‟ ähnelt. Allerdings ist er deutlich größer und nicht ganz so bunt wie sein kleiner „Namensvetter‟, mit dem er jedoch sonst nicht näher verwandt ist. mehr

Ein Plädoyer für den Naturgarten

Ein Naturgarten? Haben wir nicht außerhalb unserer Städte und Dörfer genug Natur? Die Antwort lautet nein, denn viele menschliche Einflüsse lassen unseren heimischen Tier- und Pflanzenarten immer weniger Lebensraum. Hauptgründe sind der Flächenbedarf, etwa durch Siedlungs- und Straßenbau und die intensiv betriebene Landwirtschaft. Zahlreiche Arten sind deshalb in ihrem Bestand gefährdet oder sogar vom Aussterben bedroht. Naturgärten oder auch sonstige naturnahe Grünflächen und Parkanlagen in den Siedlungsbereichen können diesen Artenschwund vielleicht nicht kompensieren. Auf jeden Fall aber können sie die sonstigen Maßnahmen des Naturschutzes ergänzen und kleine (Natur-)Erlebniswelten – gerade auch für Kinder – sein. mehr

Insekten in Not!

Aus verschiedenen Bundesländern erreichen uns alarmierende Meldungen von einem Insektensterben. Über einen längeren Zeitraum haben Entomologen Fallenfänge ausgewertet und dabei einen dramatischen Rückgang, insbesondere bei den Fluginsekten, festgestellt. Diese Entwicklung wurde nach Ansicht namhafter Forscher bestätigt und stellt wohl ein großflächiges Problem dar. Betroffen davon sind z. B. Schmetterlinge, Wildbienen, Käfer und Fliegen, wobei nicht nur die Artenzahl, sondern auch die Zahl der Individuen einer Art drastische Einbrüche erlitten haben. mehr

Der Star - Vogel des Jahres 2018

Der Star gehört in Deutschland immer noch zu den häufigsten und populärsten Vögeln. Aber auch wenn man im Herbst riesige Schwärme von ihnen beobachten kann – diese offensichtliche Präsenz trügt. Der Star ist ein Paradebeispiel dafür, wie eine ehemals sehr häufige Vogelart in nur kurzer Zeit in ihrer Gesamtpopulation zurückgeht.
Grund genug für die NAH und Ihre Kooperationspartner NABU, HGON und Vogelschutzwarte in Frankfurt, diesen interessanten Jahresvogel in einer eigenen Fachtagung vorzustellen und die Gründe für seinen Rückgang zu beleuchten. Dabei kommt auch Erstaunliches und Heiteres nicht zu kurz.

Diese Veranstaltung ist ausgebucht, eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Der Grasfrosch - Lurch des Jahres 2018

Die „Deutsche Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) e. V.‟ hat den Grasfrosch zum „Lurch des Jahres 2018‟ ausgerufen.
Der zu den Braunfröschen gehörende Grasfrosch ist eine noch recht häufig vorkommende Art und derzeit in seinem Bestand nicht gefährdet. Sein wissenschaftlicher Name ist Rana temporaria. Neben der bräunlichen Grundfärbung des Tieres ist ein dunkler Schläfenfleck ein charakteristisches Merkmal der Art. Mit einer Länge von 8 – 10 cm ist der Grasfrosch etwas kleiner als eine Erdkröte, wobei die Weibchen größer sind als die Männchen. mehr

Wildkräuter = Unkräuter?

Wer kennt sie nicht, die lästigen Wildkräuter im Garten, die manchmal üppiger wachsen als das Gemüse selbst?! Aber im Ökosystem Garten erfüllen diese „Unkräuter“ wichtige Aufgaben. In diesem Jahr fanden in unserem Bauerngarten mehrere Seminare rund um den Nutzen und den Umgang mit Wildkräutern statt. Mit großem Interesse und Begeisterung lernten die Seminarteilnehmer, was die verschiedenen Wildkräuter über den Boden und das Ökosystem aussagen und welchen ökologischen und gesundheitlichen Nutzen sie haben können. Gemeinsam wurden Wildkräuter gesammelt, bestimmt und verarbeitet. Ob Salben, Tees oder schmackhafte Wildkräuterpestos, die Verwendungsmöglichkeiten unserer heimischen Wildkräuter sind vielfältig.

Auch im nächsten Jahr können sich Interessierte auf weitere Seminare rund um dieses Thema freuen. Ob Frühlings-, Sommer- oder Herbstkräuter, zu jeder Jahreszeit bieten wir das passende Seminar. Die Termine folgen im Jahresprogramm 2018, welches sie voraussichtlich kurz vor Weihnachten hier einsehen können.

Herdenschutz und Wolfsmanagement in Hessen

Der Wolf ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat sich in einigen Bundesländern angesiedelt. Auch in Hessen sind in den letzten Jahren und Monaten sporadisch durchstreifende Wölfe gesichtet worden. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch in Hessens Landschaften Wölfe wieder heimisch werden. Verhindern lässt sich dies nicht.Während sich Naturfreunde darüber freuen, dass dieser einst vom Menschen ausgerottete Große Beutegreifer wieder zurückkommt, sehen vor allem Weidetierhalter dieser Entwicklung
mit großer Sorge entgegen. mehr

Auszeichnung für Obstsorten-Broschüre

Die von Steffen Kahl verfasste Broschüre "Erhaltenswerte Obstsorten für Hessen" ist von der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet worden. Das im September 2016 in stark erweiterter Auflage erschienene Werk kann im Online-Shop des Pomologen-Vereins Hessen erworben werden.

Goldene Ehrenplakette Hessen für Naturschützer

Albert Langsdorf (Leiter der Naturschutz-Akademie, links) und Dr. Christian Hey (3. v. r.) mit den Geehrten

Anlässlich des 24. Hessischen Faunistentages in der NAH verlieh Dr. Christian Hey vom Hessischen Umweltministerium dem Ehepaar Lothar und Sieglinde Nitsche sowie Wolfgang Lübcke und Franz Malec für ihren langjährigen Einsatz rund um den Naturschutz die Ehrenplakette des Landes Hessen in Gold.
Der Hessische Faunistentag, eine Kooperationsveranstaltung der hessischen Naturschutz-Akademie und der Faunistischen Landesarbeitsgemeinschaft Hessen, ist ein Beitrag zur Umsetzung der Ziele und Maßnahmen der hessischen Biodiversitätsstrategie. Er zeigt die verstärkte aktive Einbindung von Ehrenamt und Wissenschaft in den Erhalt der biologischen Vielfalt, wie sie im Aktionsplan Hessen vorgesehen ist.

Alt-Handy-Sammelaktion in der Naturschutz-Akademie

Falls Sie ein altes Handy zu Hause in Ihrer Schublade haben und es nicht mehr benötigen - bringen Sie es doch mit, wenn Sie eine unserer Veranstaltungen besuchen!
In der NAH gibt es die Althandysammlung »Mobile-Box«. Hier können Sie Ihr altes Handy mit Akku und Ladekabel abgeben. Die Handys werden wiederverwendet oder recycelt, und
Teile des Erlöses spendet Mobile-Box dem Förderverein Ökologische Freiwilligendienste e. V., um mehr FÖJ-Plätze finanzieren zu können.
Zudem leisten Sie einen wichtigen Beitrag zum Ressourcenschutz. Selbstverständlich wird der Datenschutz bedacht und Ihre persönlichen Daten werden – sofern noch nicht geschehen - gelöscht.
Weitere Infos finden Sie unter: http://mobile-box.eu/ .

Landschaftsästhetik

Die Landschaftsästhetik beschreibt die „Schönheit einer Landschaft“, wobei wir diese Schönheit natürlich rein subjektiv wahrnehmen. Über Geschmack lässt sich bekanntermaßen nicht streiten. Dennoch können wir einige Kriterien zur Bewertung einer schönen Landschaft heranziehen, die sich vor allem aus der Wanderszene heraus entwickelten. Ein paar Beispiele seien hier skizziert ... mehr

Unsere Bäche - ein Netzwerk des Lebens

Wie ein Netz durchziehen Bäche unsere Landschaft. Im Hochgebirge sind sie ebenso vorhanden wie in Mittelgebirgsregionen oder im Flachland. Als Bäche werden Fließgewässer bezeichnet, die eine Breite von bis zu 5 m aufweisen. In Abhängigkeit von der Höhenlage können drei Bachtypen unterschieden werden. mehr

Usutu-Virus verursacht Amselsterben

Im Jahre 2011 wurde das aus Afrika stammende Usutu-Virus bei einer toten Amsel erstmals in Hessen nachgewiesen. Damals und auch im Folgejahr 2012 verursachte der Erreger bundesweit ein Massensterben in der Vogelwelt, wobei besonders Amseln betroffen waren. Schwerpunkte der Ausbreitung lagen vorwiegend in den westlichen Bundesländern (NRW, BW, RP und auch Hessen). mehr

Info-Abend zum Schwarzstorch

In der NAH fand am 24. Januar eine Info-Veranstaltung über den Schwarzstorch statt. Der lange vom Aussterben bedrohte, faszinierende Waldbewohner mit dem schwarzen, in der Sonne purpur bis violett schillernden Gefieder und dem roten Schnabel wird in Hessen zunehmend wieder heimisch. In Europa brüten nur etwa 5600 bis 7500 Paare des Schwarzstorchs – das ist mehr als die Hälfte des sehr kleinen und verletzlichen Weltbestandes. In Deutschland sind es insbesondere die fließgewässer- und waldreichen Mittelgebirgslandschaften, die vom Schwarzstorch besiedelt werden. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass das waldreiche Hessen mit seinen alten Buchwäldern zu den Kerngebieten seiner Verbreitung in Mitteleuropa gehört.

Der Buntspecht - "Zimmermann des Waldes"

Ein lautes, hölzernes Trommelsignal durchdringt alljährlich den Winter- und Frühlingswald. Verantwortlich dafür ist der Buntspecht (Dendrocopos major), der mit etwa 20 Schlägen pro Sekunde einen Baumstamm mit seinem kräftigen Schnabel bearbeitet. mehr

Alte Bäume - Ikonen der Natur

Welcher Naturfreund kennt sie nicht, die alten, knorrigen und bizarren Baumrecken, denen wir mitunter begegnen? Als stumme Zeugen unserer Kulturgeschichte haben sie oftmals Jahrhunderte überdauert. Sie überlebten Kriege und Revolutionen und trotzen noch heute den Unbilden der Witterung. mehr