Naturschutz-Akademie Hessen

FÖJ Zukunft pflanzen


Der erste Part unserer AG war der Praxisteil und bestand aus der Bepflanzung von Beeten. Das erste Beet haben wir nach dem Milpa-Prinzip bepflanzt. Das bedeutet, dass wir Bohnen, Mais und Kürbis zusammen in ein Beet gesetzt haben, weil diese Pflanzen sich gut beim Wachsen unterstützen. Der Mais dient den Bohnen als Rankhilfe, die Bohnen wiederum sammeln den Stickstoff aus der Luft im Boden und liefern diesen so dem Mais. Die großen Blätter des Kürbisses bedecken den Boden, was vor Erosionen schützt.
In das zweite Beet haben wir sehr robuste Wildtomaten, Tagedis und Dill zusammen gepflanzt. Beide Beete haben wir mit einem Mulch aus Rasenschnitten bedeckt.
Zudem haben wir zwei Säume mit Wildblumen, die wichtig für die Insekten sind, besäht. Dazu mussten wir das Unkraut vorher entfernen, die Erde feinkrümeln und dann andrücken.

Den zweiten Part unserer AG bildete der theoretische Teil am Nachmittag. Wir schauten uns den Dokumentationsfilm „Zukunft Pflanzen“ an. Dieser handelte von den Vorteilen der ökologischen Landwirtschaft gegenüber der konventionellen. Zum Ende schlossen wir unsere AG mit einer Diskussionsrunde ab und jeder Teilnehmer bekam eine kleine Wildtomate (rote Murmel) und eine Packung mit Wildblumensamen für einen Saum geschenkt.